27. März 2020

Rezension zu » The Plus One - Sie baut sich Mr. Right einfach selbst «

Wie ich auf das Buch aufmerksam geworden bin:

Das Buch habe ich auf dem Bloggerportal entdeckt. Ich freue mich sehr, dass es mit dem Rezensionsexemplar geklappt hat! Dankeschön nochmal an das Bloggerportal und den Heyne Verlag!

Handlungsüberblick:


Kellys Mutter macht immer mehr Druck, schließlich ist Kelly schon neununzwanzig und hat immer noch keinen Mann an ihrer Seite! Die Roboteringenieurin baut sich also kurzerhand ihren Traummann einfach selbst. Ist Liebe zwischen Menschen und Robotern möglich?

Mein Bucheindruck:


Meine Lieblingsfarbe ist Mintgrün, daher freue ich mich natürlich immer besonders, wenn ein Buchcover mich in dieser Farbe anstrahlt! 




Mein Leseeindruck:


Die Idee der Autorin fand ich ziemlich faszinierend, welcher Single würde sich nicht gern seinen Traumpartner selbst bauen?
Es war spannend, den Entwicklungen zu folgen, und davon zu träumen, dass es möglich sein könnte, sein Gegenstück einfach selbst zu erschaffen. Allerdings
 war mir die Protagonistin nicht sehr sympatisch. Mir fiel es schwer, mich in sie einzufühlen, was vielleicht auch daran lag, da sie so ganz anders ist als ich. Sie interessiert sich für Technik und glaubt eher an Berechnungen, als an Gefühle. Tatsächlich hatte ich auch das Gefühl, dass sie Ethan ganz schon ausnutzte und die Beziehung, die sie nach und nach zueinander aufbauten ein ungesundes Ungleichgewicht prägte. Klar, Ethan war nur ein Roboter, aber trotzdem sammelte Kelly durch ihr oftmals egoistisches Verhalten bei mir nicht gerade Pluspunkte...

Das Ende des Romans fand ich nicht sehr überraschend, aber durchaus logisch und passend.

Mein Eindruck vom Schreibstil:


Der Schreibstil war mir manchmal zu analytisch, mir fehlte etwas Gefühl und Poesie, er passte aber gut zu dem Charakter Protagonistin.

Hin und wieder habe ich mir gewünscht, auch die Perspektive des Roboters lesen zu können, gleichzeitig fand ich es aber auch gut, dass sie nicht vorhanden war, schließlich ist es eben ein Roboter und kein Mensch. Eine zweite Perspektive hätte den Roboter vielleicht zu menschlich gemacht. 


Mein Abschlussfazit:


Ein interessantes Gedankenexperiment über die Liebe zwischen Mensch und Roboter, was mich aber leider nicht hundertprozentig überzeugte. 



23. März 2020

Rezension zu » Hope Again «

Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:

Ich habe alle anderen Bände der Reihe gelesen und geliebt. Daher konnte ich es gar nicht erwarten, dass endlich doch noch ein Fortsetzungsband erscheinen würde!

Handlungsüberblick:

Der Leser kehrt zurück nach Woodshill. Dieses Mal erfährt er mehr über die Beziehung zwischen der Studentin Everly und dem Dozenten Nolan, der die Schreibwerkstatt leitet.

Mein Bucheindruck:

Von allen Bänden der Reihe mag ich das Cover von diesem Band am meisten. Mintgrün ist nämlich meine absolute Lieblingsfarbe! Auch der Titel gefällt mir ganz hervorragend, weil er so optimistisch ist!



Mein Leseeindruck:

Ich habe das Buch zusammen mit meiner liebsten Lesefreundin gelesen. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und manchmal fiel es uns ziemlich schwer, zu warten, bis der andere den Leseabschnitt beendet hatte.

Ich fand es wunderschön nach Woodshill zurückzukehren, allerdings hatte ich es anfangs etwas schwer, richtig anzukommen. Ich erinnerte mich nicht mehr an die Namen der Protagonisten der Vorgängerbänden und war sehr dankbar, dass mich meine Freundin über so manchen Charakter aufklären konnte. Vielleicht hätte ich vorher noch einmal die anderen drei Bände lesen sollen. So hatte ich leider gerade am Anfang des Buches immer ein wenig das Gefühl, nur halb dabei zu sein und das war ziemlich schade. Sonst rereade ich auch regelmäßig, wenn es zu lange her ist, dass ich die vorhergehenden Bände gelesen habe. Aber hier dachte ich, es wäre nicht so schlimm, da die Handlungen der einzelnen Bände nicht direkt aufeinander aufbauen. 



Ich hatte zunächst etwas Angst, dass dieses Buch zu klischeehaft werden würde. Immerhin verliebt sich eine Studentin in einen Dozenten. Aber durch die Hintergrundgeschichten von Nolan und Everly erhielt das Buch noch einmal eine tiefere Ebene. Und das Buch nutze auch nicht das Klischee: Studentin trifft man in der Bar, verliebt sich und stellt am nächsten Morgen fest, dass er ihr Dozent ist. In diesem Buch kennen sich die Protagonisten schon und wissen sehr genau, dass sie im Verhältnis Studentin-Dozent zueinander stehen. Das hat mir gefallen! Mona Kasten hat aus einem Klischee etwas ganz Eignes gemacht.

Bisher sind Nolan und Everly mein liebstes Pärchen der Serie. Nicht nur, weil Nolan lange Haare hat, sondern auch, weil sich im Leben der beiden viel um Schreiben und Lesen dreht. Sie sind wirklich das perfekte Pärchen für eine Schreib- und Lesenärrin wie mich! Ich möchte in dieser Rezension nicht spoilern, nur so viel: Einige Szenen zwischen den beiden waren einfach purer Zucker! Ich konnte nicht anders, als die beiden in mein Herz zu schließen und das Buch ganz fest an mein Herz zu drücken!

Mein Eindruck vom Schreibstil:


Mona Kasten schreibt sehr flüssig und vor allem so, dass man sich in ihren Welten immer sofort zu Hause fühlt. Ich liebe die Alltagsmomente, die sie in ihre Geschichten mit einbaut und die Spannung, die sich nach und nach aufbaut. 
Außerdem fand ich es toll, dass auch Skype-Nachrichten zwischen Nolan und Everly im Buch abgedruckt waren. Das ließ mich die Protagonisten noch einmal besser kennenlernen und tiefer in ihre Welt eintauchen!

Mein Abschlussfazit: 

"Hope Again" ist bisher ganz eindeutig mein liebster Band der Again-Reihe!